Die Professional MotorSport World brachte im bereits legendären 24-Stunden Langstreckenrennen auf dem Snetterton Circuit in Großbritannien einen 2CV an den Start.
Bei diesem leidenschaftlich ausgefochtenen Rennen starten nicht weniger als 36 modifizierte Exemplare des kultigen französischen Familienautos – und jeder einzelne Fahrer hat nur den ruhmreichen Sieg im Sinn! Das Fahrzeug der Professional Motorsport World wurde vom Vater-und-Sohn-Team Tony Robinson (Geschäftsführer des Unternehmens) und Mike Robinson (Spitzenreiter beim Clio Cup) gefahren. Neil Chillstone und Greg Page vervollständigten das 4-Fahrer-Team.
Das Team zeigte großen Einsatz und qualifizierte das Fahrzeug für die 11. Startposition. In den ersten Runden des verregneten Rennens kämpften sie sich an den 5. Platz vor und sicherten sich eine starke Position in der Gesamtwertung. Ein Langstreckenrennen geht jedoch an Mensch und Maschine nicht immer spurlos vorbei: Ein Problem in der Mechanik warf das Team zurück auf den 14. Platz als die Nacht über die Fahrer hereinbrach.
Mit vollem fahrerischen Einsatz gelang es dem Team der Professional MotorSport World während der Nacht der Sprung zurück auf den 9. Platz. Noch vor der Morgendämmerung wurde der Wagen jedoch von weiteren mechanischen Problemen (und mehreren Motorwechseln!) zurück auf den 25. Platz geworfen.
Das Team hatte nun nichts mehr zu verlieren, so traf Tony Robinson die Entscheidung, alles aus dem winzigen Motor herauszuholen. Dies und Mike Robinsons schnelle Endrunden (darunter die viertschnellste des Rennens) brachte den Wagen wieder nach vorne. Das Team errang in diesem anstrengenden 24-Stunden-Marathon, die 14. Position in der Gesamtwertung.
„Es war ein tolles Abenteuer“, so Tony Robinson. „Für Familienautos fahren diese Wagen erstaunlich schnell und wir hatten die ganze Zeit über Spaß! Ein Langstreckenrennen ist immer eine Art Glücksspiel und ich denke, ohne Motorprobleme hätten wir eine gute Chance gehabt. Keine Sorge, wir sind nächstes Jahr wieder mit dabei. Dann sieht das Ergebnis anders aus!“ |