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„Die Messe war 2008 wieder besonders gut. Uns gefällt an dieser Veranstaltung, dass sie auf spezielle Zielgruppen zugeschnitten und nicht für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich ist. Und wenn man sich das hochqualifizierte Publikum anschaut, dann macht die Messe ihrem Namen alle Ehre.”
Mark Hendel, Verkaufsleiter, Neuteq Europe
 
„In Japan haben wir nichts dergleichen für die Fachleute der Branche. In den 3 Tagen die ich hier in Köln verbracht habe, konnte ich viele nützliche Kontakte knüpfen. Ich freue mich, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.”
Eiichi Sato, stellvertretender Chefingenieur bei Honda in der Abteilung F & E
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PMW 2CV 24 hour race!

PMW 24-Stunden-2CV-Rennen

Ein unerwartetes Problem mit der Elektrik setzte den Siegchancen des von der Professional MotorSport World Expo unterstützten Citroën 2 CV in Snetterton ein jähes Ende.

Nachdem der Wagen in der dritten Stunde des Rennens in Führung gegangen war und in den folgenden zwei Stunden eine volle Runde Vorsprung erfahren hatte, musste der rote ‚Tete Rouge‘-Renner eine unfreiwillige Pause von ganzen 55 Minuten einlegen. Schuld war ein elektrisches Problem, weil ein Kabelstrang an der Lichtmaschine schliff.

Durch den langen Boxenstopp fiel das Team zurück auf die 24. Position, doch die Fahrermannschaft aus Lewis Hopkins, Fahrer im Carrera Cup GB, Graham Johnson, dem Caterham Roadsports-Gewinner, Mike Robinson, dem Spitzenreiter des Clio Cups UK sowie Tony Robinson, regelmäßigem Teilnehmer bei 2CV-Rennen und Gründer der PMW Expo schafften es, am Ende des Rennens an 14. Stelle durchs Ziel zu fahren, obwohl das Rennen für sechs Stunden in der Nacht, als sich Nebel über die Norfolk-Rennstrecke senkte, unterbrochen war.

Die Enttäuschung über den 14. Platz war fast vergessen, als die Mannschaftskollegen im Tete Rouge 1 am Ende des Rennens am Sonntag um 17:30 Uhr, als Sieger gefeiert wurden.

 
Rennbericht: 2009 Professional MotorSport World Expo -2CV-24-Stunden-Rennen

Am Steuer des Tete Rouge 1 im 24-Stunden-2CV-Rennen 2009 der Professional MotorSport World Expo in Snetterton saßen die mehrjährigen Spitzenreiter Sammie Fritchley und David O’Keefe und feierten ihren ersten Erfolg in einem 24-Stunden-Rennen. Besonderer Druck lag auf dem dritten Mitglied des Teams, Phil Myatt, der die letzten Runden fuhr. Myatt machte jedoch alles richtig und fuhr den Wagen zum Sieg. Tatsächlich zeigten weitere Ergebnisse, dass Myatt vom 10. Platz in den Punkten zum Wiederholungssieg fuhr und damit ein hochdramatisches Rennen beendete.

Das Team fiel aus der Gruppe der ersten 15 zurück, nachdem sich die Mannschaft aufgrund eines Motoröllecks in der frühen Phase des Rennens zum kompletten Austausch des Motors entschied, anstatt auf der Strecke liegenzubleiben abgeschleppt werden zu müssen und dafür fünf Strafrunden zu riskieren. Nachdem der Motor um 22:00 Uhr am Samstag ausgetauscht war, trat kein größeres Problem mehr auf und die Mannschaft konnte erfolgreich die Jagd auf die anderen Fahrer aufnehmen.

Und das hat hervorragend funktioniert, trotz der Unterbrechung des Rennens für fast sechs Stunden zwischen 03:00 und 09:00 Uhr, als sich dichter Nebel auf die Strecke senkte. Dadurch dauerte es länger, bis die Mannschaft ihren Rückstand aufholen konnte. Aber schon vor 12:00 Uhr am Sonntag hatten sie sich bis zur Spitze vor gearbeitet und hielten diese Position bis zur Zielflagge.

Während buchstäblich alle führenden Mannschaften, einschließlich dem von der Professional MotorSport World Expo gesponsertem Tete Rouge 2 (siehe oben) in verschiedenen Rennphasen große Hindernisse bewältigen mussten, blieb das „Green Electricians“-Team von solchen Problemen verschont. Der Wagen wurde von Simon Pearson, Paul Taylor, Mike Storey und Matt Riley gefahren und landete dank beständiger Geschwindigkeit auf dem zweiten Platz.

Dies entschied sich aber erst in den letzten beiden Stunden des Rennens, als das Team „Gadget Racing“, die Gewinner von 2008, die 2009 die Pole-Position innehatten, Probleme bekam. Nach einer Verzögerung in der Nacht, als das Lichtsystem geprüft werden musste, gelang es der Mannschaft, sich wieder nach vorne unter die ersten drei zu fahren, als das Rennen dem Ende zuging. Aber weniger als 90 Minuten vor Rennende musste Fahrer Ainslie Bousfield den Wagen mit einem Motorschaden in die Boxengasse lenken. Die fünf Runden, die während des Motorwechsels verloren gingen, sorgten schließlich dafür, dass die Mannschaft an fünfter Stelle durchs Ziel fuhr.

Einer der Helden des Rennens war Ginetta G50-Fahrer Carl Breeze. Der Wagen der Mannschaft „Fine Print“ verursachte einigen Ärgerim Training, zum Teil aus eigener Schuld. Als kleiner Scherz für die Konkurrenten war der Wagen vom Team „Fine Print“ mit der Imitation eines Brawn-Doppeldecker-Diffusors im GP-Stil ausgestattet. Der Scherz ging jedoch nach hinten los. Die Mannschaft vergaß, vor der Technischen Abnahme des Rennwagens das Teil zu entfernen, und bekam die rote Karte, nachdem ein anderes Team protestierte.

Damit war Breeze, gemeinsam mit seinen Teamkollegen Martin Harrold, Edd Straw und Said Baloui, zunächst weit hinten im Feld. Nach nur drei Runden hatte er sich jedoch von der 20. auf die 10. Position vorgekämpft und behielt seine verwegene Geschwindigkeit bei. Eine starke Leistung von Straw in der Nacht baute auf Breezes Vorarbeit auf, doch der Wagen machte Probleme und war in den frühen Morgenstunden ständiger Gast in der Box. Ein vierter Platz schien wahrscheinlich, bis Gadget Probleme bekam.

Aber nicht nur Gadget wurde vom Pech verfolgt. Auch Team „Stinky“ hatte einen schwarzen Tag. Nach einem perfekten Lauf in der ersten Hälfte des Rennens war für die Mannschaft ihr erster Sieg greifbar nah. Doch die Träume des vierköpfigen Fahrer-Teams wurden jäh zerstört, als ihre sonst so zuverlässige Rennmaschine mit dem Spitznamen Kermit sie in der zweiten Hälfte des Rennens im Stich ließ. Am Ende landete das Team auf dem siebenten Platz - angesichts der hohen Geschwindigkeit der Fahrer ein ungerechtes Ergebnis.

All images courtesy of Maria Cooke

Rennbericht: 2008 2CV-24-Stunden-Rennen
 
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